Carpentarius’ Weblog

Beiträge vom Dezember 2008

Ein Kind ist uns geboren!

Dezember 24, 2008 · Kommentar schreiben

Und … Zacharias wurde vom Heiligen Geist erfüllt, weissagte und sprach:  

Gelobt sei der Herr, der Gott Israels!
Denn er hat besucht und erlöst sein Volk  
und hat uns aufgerichtet eine Macht des Heils
im Hause seines Dieners David  -
wie er vorzeiten geredet hat
durch den Mund seiner heiligen Propheten -,  
dass er uns errettete von unsern Feinden
und aus der Hand aller, die uns hassen,  
und Barmherzigkeit erzeigte unsern Vätern
und gedächte an seinen heiligen Bund  
und an den Eid,
den er geschworen hat unserm Vater Abraham,
uns zu geben, dass wir,
erlöst aus der Hand unsrer Feinde,
ihm dienten ohne Furcht unser Leben lang
in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor seinen Augen.

(Lukas 1,67ff; Luther 1984)

Kategorien: Andacht

Kann ein Christ verloren gehen?

Dezember 11, 2008 · 1 Kommentar

Nein. Dazu die Synode von Dordrecht (1619):

„Nach Darlegung der rechtgläubigen Lehre verwirft die Synode die Irrtümer derer … die lehren: “Die wahrhaft Gläubigen und Wiedergeborenen könnten nicht nur von dem rechtfertigenden Glauben und auch von der Gnade und Seligkeit völlig und endgültig abfallen, sondern sie fielen auch tatsächlich nicht selten von ihr ab und gingen für ewig verloren.” Denn diese Meinung macht die Gnade, Rechtfertigung, Wiedergeburt und beständige Bewahrung Christi kraftlos, gegen die klaren Worte des Apostels Paulus in Röm. 5,8.9: Gott aber erweist seine Liebe gegen uns darin, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Um wieviel mehr werden wir durch ihn bewahrt werden vor dem Zorn, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht geworden sind. Und gegen den Apostel Johannes in 1.Joh. 3,9: Wer aus Gott geboren ist, der tut nicht Sünde, denn was er von Gott empfangen hat, das bleibt in ihm; und kann nicht sündigen, denn er ist von Gott geboren. Und gegen die Worte Jesu Christi in Joh. 10,28.29: Und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Der Vater, der sie mir gegeben hat ist größer als alles, und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen.“ (5. Lehrstück, Verwerfung der Irrtümer, Absatz 3)

Die Lehrregel von Dordrecht in deutscher Fassung findet man hier.

Kategorien: Reformation · Theologie