Ich habe letzen Freitag in der Jugendstunde unserer Gemeinde eine Predigt zu den 10 Geboten gehalten, die ich hier veröffentliche. Ich weiss, dass es sich hier um ein kontroverses Thema handelt und bin für jeden Kommentar, jede Kritik und jede Anregung dankbar. -
Zehn Gebote, eine Predigt
August 3, 2008 · Kommentar schreiben
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Glaube und Denken heute
Juli 27, 2008 · Kommentar schreiben
Das Martin-Bucer-Seminar hat eine digitale Zeitschrift herausgebracht, deren erste Ausgabe unter folgendem Link heruntergeladen werden kann:
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Gebet an den Allmächtigen
Mai 31, 2008 · 5 Kommentare
Eine meines Erachtens gute Antwort auf die Frage: „Warum sollte man noch beten, wenn Gott alles vorherbestimmt hat?“ findet man hier.
Gott ist in keinster Weise in Seinem Handeln von uns und unserem Gebet abhängig, aber wir machen uns im Gebet bewusst abhängig von Seinem Handeln.
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Spieglein, Spieglein an der Wand…
Mai 8, 2008 · Kommentar schreiben
Im Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” erschien letzte Woche unter dem Titel “Aufschwung Jesu” ein Artikel von Peter Wensierski über die deutschen Evangelikalen. Charismatiker, Baptisten, Presbyterianer usw., alle organisiert nach amerikanischem Vorbild, ekstatisch, macht- und geldhungrig, pietistisch (!?), bibeltreu (wortwörtlich). Naive Glaubenskrieger im Kulturkampf. Wenn man das als “Evangelikaler” so liest, könnte man sich kopfschüttelnd fragen, wie ein so subjektiv geschriebener Artikel in einem um Objektivität (scheinbar) bemühten Magazin erscheinen kann, oder man könnte den Artikel links liegen lassen, weil man weiß, dass diese einseitigen Halbwahrheiten nie triumphieren werden, zumindest wenn man eine gesunde Eschatologie hat. Es hat jedenfalls den Anschein, als ob Herr Wensierski gefunden hat, was er suchte. Aber wettern wir wirklich gegen Homosexuelle? Sympathisieren wir alle mit der amerikanischen Rechten bzw. G. W. Bush? Nein. Selbst die amerikanischen Christen tun das nicht alle.
Aber vielleicht sollten wir den Artikel doch nicht einfach zur Seite legen, sondern ihm mit Interesse studieren. Warum? Weil gerade die Fehler und Unstimmigkeiten uns zeigen können, dass und wie wir unsere zentrale Botschaft besser herausstellen sollten. Sonst stehen wir wirklich da wie Moralapostel aus einer anderen Zeit. Wir werden eben nicht “durch unser frommes Engagement wiedergeboren”, sondern aus Gnade durch den Glauben. Damit keiner sich rühme. Das ist die Botschaft vom Kreuz, die Herr Wensierski nicht erwähnt. Aber das macht uns erst “Christen”, das verbindet uns, und so sollten wir uns auch präsentieren.
“Und wer ist’s, der euch schaden könnte, wenn ihr dem Guten nacheifert? Und wenn ihr auch leidet um der Gerechtigkeit willen, so seid ihr doch selig. Fürchtet euch nicht vor ihrem Drohen und erschreckt nicht; heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen. Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, und das mit Sanftmut und Gottesfurcht, und habt ein gutes Gewissen, damit die, die euch verleumden, zuschanden werden, wenn sie euren guten Wandel in Christus schmähen. Denn es ist besser, wenn es Gottes Wille ist, dass ihr um guter Taten willen leidet als um böser Taten willen. Denn auch Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führte, und ist getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist.”
(1Petrus 3:13-18 LUT)
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Rettet den Zufall!…
März 28, 2008 · Kommentar schreiben
Letzte Woche habe ich mir mit meiner Frau im Kino „Unsere Erde“ angesehen. Zum einen bietet der Film wunderschöne Bilder von Gottes Schöpfung, aber auf der anderen Seite hat er mich auch in einer Weise nachdenklich gemacht, die sicher von den Produzenten so nicht erwünscht war. Am Anfang wird erzählt, dass die Erde vor vielen Millionen Jahren zufällig von einem Meteoriten getroffen wurde, und deshalb in dem Winkel rotiert wie sie es nun einmal tut. Gefilmt hat man das leider nicht, erklären tut man das auch nicht, das Volk muss ja auch nicht alles wissen. Hauptaussage: alles war und ist Zufall. Zum Ende des Films, in dem man keinen einzigen Menschen gezeigt hat (der „weiterentwickelte Affe“ gehört wohl doch nicht so ganz dazu…), greift der Sprecher auf Vokabeln zurück wie „Geschöpfe“ und „gesegneter Planet“. So als ob er jetzt nach all diesen Bildern doch nicht mehr so ganz an den reinen, gottlosen Zufall glaubt. Danach fordert er den Menschen zum verantwortlichen Handeln gegenüber diesem Planeten auf. Moment mal! Das kennen wir doch irgendwo her… aber derjenige, der uns diesen Auftrag vor vielen tausend Jahren mit auf den Weg gab, hatte sogar einen Grund…
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Gott ist genug
März 21, 2008 · Kommentar schreiben
John Piper gegen das falsche Evangelium: Gott ist genug, auch wenn alles andere weggenommen wird, versagt, stirbt.
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Gnadenbringende Weihnachtszeit?
Dezember 24, 2007 · Kommentar schreiben
Was mich besonders berührt in der Weihnachtsgeschichte ist, dass Gott sich einfache Menschen aussuchte, um den Erlöser zur Welt zu bringen: einen Zimmermann und eine junge Frau.
Dass Er es „Heiden“ von weit her offenbarte, dass der König der Könige geboren wurde, während die religiösen Menschen, die nahe dabei waren, wenig mitbekamen.
Dass die Engel den Hirten, die des Nachts ausserhalb der Stadt bei den Tieren bleiben mussten, die Rettung zuerst verkündigten.
Gott hat durch den Propheten Jesaja von Jesus Christus vorhergesagt: „Siehe da, mein Knecht, an dem ich festhalte, mein Erwählter, an dem mein Herz Wohlgefallen hat: Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, damit er das Recht (oder: die Wahrheit) zu den Völkern hinaustrage.
Er wird nicht schreien noch lärmen und seine Stimme nicht auf der Straße hören lassen; ein geknicktes Rohr wird er nicht abbrechen und einen glimmenden Docht nicht auslöschen; getreulich wird er das Recht (oder: die Wahrheit) kundtun.
Er selbst wird nicht verglimmen (= ermatten) und nicht zusammenbrechen, bis er das Recht (oder: die Wahrheit) auf Erden fest begründet hat; die Meeresländer harren schon auf seine Weisung.
So hat Gott der HERR gesprochen, der die Himmel geschaffen und ausgespannt, der die Erde ausgebreitet hat mit allem, was auf ihr sproßt, der der Bevölkerung auf ihr den Odem gegeben hat und Lebensgeist denen, die auf ihr wandeln:
Ich, der HERR, habe dich berufen in Gerechtigkeit (= Treue) und dich bei der Hand gefaßt und habe dich behütet und dich zum Volksbund gemacht, zum Licht (= Spender von Licht) für die Völker, um blinde Augen zu öffnen, um Gefangene aus dem Kerker hinauszuführen und aus dem Gefängnis die, welche in der Finsternis sitzen.“
Jesus selbst sagte von sich: „Der Geist des Herrn ist über mir (oder: ruht auf mir), weil er mich gesalbt (= ausgerüstet) hat, damit ich den Armen die frohe Botschaft bringe; er hat mich gesandt, um den Gefangenen die Freilassung und den Blinden die Verleihung des Augenlichts zu verkünden, die Unterdrückten in Freiheit zu entlassen, ein Gnadenjahr des Herrn auszurufen.“
Das ist die Botschaft, an die wir uns heute erinnern dürfen: Der Sohn des Menschen ist gekommen, um zu suchen, was verloren ist.
Es ist mein Gebet, dass auch uns dieser Geist erfüllt, dass wir uns nach den Verlorenen ausstrecken, den Aussenseitern, den Benachteiligten, den Verachteten, den Kranken, den Hungernden.
Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen Seines Wohlgefallens.
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Das Erste Gebot
August 8, 2007 · Kommentar schreiben
Ich lese zur Zeit in dem Großen Katechismus des Martin Luther. Dabei bin ich schon auf einige sehr erbauende aber auch zum Nachdenken anstiftende Zeilen gestoßen. So schreibt Luther über das erste Gebot „Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben mir“ u.a.:
„Darauf sehe nun ein jeglicher bei sich selbst, dass man dies Gebot vor allen Dingen groß und hoch achte und in keinen Scherz schlage. Frage und forsche dein eigenes Herz wohl, so wirst du wohl finden, ob es allein an Gott hange oder nicht. Hast du ein solches Herz, das sich eitel Gutes zu ihm versehen kann, sonderlich in Nöten und Mangel, dazu alles gehen- und fahren lassen, was nicht Gott ist, so hast du den einigen rechten Gott. Wiederum, hangt es auf etwas anderes, dazu sichs mehr Gutes und Hilfe vertröstet denn zu Gott, und nicht zu ihm läuft, sondern vor ihm flieht, wenn es ihm übel geht, so hast du einen andern Abgott.
…
Darum lasse es sich ein jeglicher ernstlich zu Herzen gehen, dass mans nicht achte, als habe es ein Mensch geredet. Denn es gilt dir entweder ewigen Segen, Glück und Seligkeit, oder ewigen Zorn, Unglück und Herzleid. Was willst du mehr haben oder begehren, denn dass er dir so freundlich verheißt, er wolle dein sein mit allem Guten, dich schützen und helfen in allen Nöten? Es fehlt aber leider daran, dass die Welt der keines nicht glaubt noch für Gottes Wort hält, weil sie sieht, dass, die Gott und nicht dem Mammon (marteriellem Reichtum, Anm. v. MW) trauen, Kummer und Not leiden, und der Teufel sich wider sie sperrt und wehrt, dass sie kein Geld, Gunst noch Ehre, dazu kaum das Leben behalten. Wiederum, die dem Mammon dienen, haben Gewalt, Gunst, Ehre und Gut und alle Gemach vor der Welt. Derhalben muss man solche Worte fassen, eben wider solchen Schein gestellt, und wissen, dass sie nicht lügen noch trügen, sondern wahr werden müssen.“ (Quelle: http://www.glaubensstimme.de)
Ich gebe zu, der Sprachstil ist etwas antiquiert, aber es lohnt sich darüber nachzudenken, was der Reformator hier sagt. Ich weiß nicht, wie es euch dabei geht, aber mir macht das Mut, dass ich an Gott mehr habe als an allen und allem anderen.
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Kinder des Lichts
Juli 29, 2007 · Kommentar schreiben
Heute morgen habe ich in den Losungen den Text für den heutigen Sonntag gelesen: „Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.“ (Epheser 5,8f)
Was ich so wichtig daran finde ist, dass der Apostel Paulus nicht schreibt: „Seit gütig und gerecht und ehrlich, um Kinder des Lichts zu sein.“ Nein, wir Christen sind Kinder des Lichts! Aus uns selbst heraus könnten wir die Früchte des Lichts gar nicht hervorbringen, aber wenn wir uns bewusst machen, dass unser Vater es kann, und in diesem Bewußtsein leben, dann wird Er sie in unserem Leben hervorbringen. Was für eine Gnade, dass wir durch den Glauben in Christus sind und somit von Gott adoptiert und zu Seinen Kindern gemacht wurden und in Ihm das Licht als Vater haben dürfen!
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Carpentarius?
Juli 28, 2007 · Kommentar schreiben
Da ich der Träger eines gewöhnlichen Allerweltsnamens bin, war es natürlich schwierig, einen angebrachten Namen für diesen Blog zu finden. Hab mich dann für Carpentarius entschieden, weil es nicht nur die lateinische Übersetzung meines Familiennamens ist, sondern auch auf einen Gottesmann verweisen soll, der sein Leben für die Wahrheit gegeben hat:
Georg Wagner (Carpentarius) war als katholischer Priester im Herzogtum Bayern tätig. In diesem Herzogtum stand seit 1524 nicht nur das Verbreiten reformatorischer Schriften sondern auch das Lesen der Bibel unter Todesstrafe. Zahlreiche Menschen erlitten den Märtyrertod. Auch Georg Wagner wurde wegen evangelischer Predigt angeklagt und zum Flammentod verurteilt. Er weigerte sich, seine Auffassung (der Mensch verfügt nicht über Gott, deshalb kann nur Gott Sünde vergeben und die Wandlung in der Eucharistie bewirken) zu widerrufen und wurde am 8.2.1527 hingerichtet. (Quelle: http://www.glaubenszeugen.de/kalender/w/kalw001.htm)
Gedenkt an eure Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben; ihr Ende schaut an und folgt ihrem Glauben nach. Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit! (Hebräer 13,7f)
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